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Bürgerversammlung vom 26.11.2015

Antrag zur Landshuter Allee:

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München wird von der Bürgerversammlung des Stadtbezirks 9 aufgefordert, zur Verkehrsentlastung und zur Vermeidung unnötiger Staus sowie zur Reduzierung von Umweltbelastungen (Feinstaub, Nanostaub, Lärm, Schadstoff­konzentrationen mit NO2, CO, CO2, Rußpartikel usw.) sich bei der Planung und Erstellung des Tunnels an der Landshuter Allee für einen Tunnel von der Arnulfstraße bis zum Georg-Brauchle-Ring einzusetzen.

Die Landshuter Allee wird derzeit als Stadt-Autobahn genutzt und nicht nur als überge­ordnete Hauptverkehrsstraße. Sie ist die verkehrsreichste und am meisten belastete Straße von München.

Der bisher geplante Tunnel nur bis zur Dachauer Straße ist zu kurz. Das vorgesehene Konzept führt zu erhöhtem Stau der Fahrzeuge und noch größerer Belastung für Anlieger und Verkehrsteilnehmer.

Dr.-Ing. Robert Mertel
Kindermannstraße 1
80637 München

FREIE WÄHLER MÜNCHNER BLOCK e.V. (Mitglied im BÜRGER-BLOCK e.V.)

Den vollständigen Antrag mit Begründung lesen Sie bitte hier weiter.


Außerordentliche Bürgerversammlung vom 16.2.2007

Antrag (1):

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München wird von der außerordentlichen Bürger­versammlung der Stadtbezirke 2, 3, 8, 9, 10, 11 und 24 aufgefordert, die zur Planfest­stellung vorgelegte Transrapid-Version aus technischen, ökonomischen und ökologischen Gründen abzulehnen.

Antrag (2):

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München wird von der außerordentlichen Bürger­versammlung der Stadtbezirke 2, 3, 8, 9, 10, 11 und 24 aufgefordert, das U-Bahnnetz mit den Strecken

(Gesamtkosten für diese beiden Strecken ca. 180 Mio. bis 200 Mio. Euro)
Kosten werden zu 60 % vom Bund, 20 % vom Land und 20 % von der LH München getragen.

Antrag (3):

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München wird von der außerordentlichen Bürgerver­sammlung der Stadtbezirke 2, 3, 8, 9, 10, 11 und 24 aufgefordert, die 3. Start- und Landebahn auf dem Flughafen München abzulehnen. Diese 3. Start- und Landebahn belastet in erheblichem Maß die Bevölkerung und versiegelt Grund und Boden nachhaltig ohne adäquate Vorteile an Entlastung für Mensch und Umwelt zu bieten. Der leistungsfähigste europäische Flughafen London-Heathrow mit 67,5 Mio. Passagieren pro Jahr besitzt ebenfalls nur 2 Start- und Landebahnen. (München hat 30,8 Mio. Passagiere)

Begründung:
Siehe Einwendung gegen die Planfeststellung der Magnetschnellbahn München Hbf- Flughafen des Vorhabenträgers DB Magnetbahn GmbH
(Dr.- Ing. Robert Mertel, Nymphenburger Str. 184, 80634 München)

München, den 16.2.2007
Dr. Robert Mertel
Nymphenburger Str. 184
80634 München


Bürgerversammlung vom 22.11.2007

Antrag (1):

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München wird von der Bürgerversammlung des Stadtbezirks 9 aufgefordert, zur Verkehrsentlastung und Feinstaubreduzierung in München und dem Münchner Umland, insbesondere der übergeordneten Hauptverkehrsstraßen Landshuter Allee, Fürstenrieder Str. sowie Pasinger- und Planegger Str. sich für die Vervollständigung des Autobahnrings A 99 von der Lindauer A 96 zur Starnberger A 95 und zur Salzburger A 9 einzusetzen.

Die starke Belastung der Bevölkerung mit Feinstaub insbes. durch Ausstoß von Abgasen, Rußpartikeln und dem Reifenabrieb mit krebserregenden Mikro- und Nanopartikeln kann nur durch einen den Verkehr kanalisierenden Autobahnring verringert werden.

Dieser zu vervollständigende Autobahnring A 99 darf nicht zu weit von den bisherigen Anschlußstellen entfernt sein, da er sonst von den motorisierten Verkehrsteilnehmern aus Weg- und Zeitgründen nicht angenommen wird.

Die Kanalisierung des Verkehrs auf einem geschlossenen Autobahnring A 99 ist für die Masse des bereits derzeit bestehenden Individualverkehrs und Schwerlastverkehrs dringend erforderlich.

Begründung:
Eine Sperrung der Landshuter Allee und anderer übergeordneter Hauptverkehrsstraßen allein für den Schwerlastverkehr bringt nur eine Erhöhung der Verwaltung und Bürokratie, sowie eine Verlagerung des Verkehrs in ebenso problematisch zu betrachtende Stadt- und Umlandbereiche.

Für viele Verkehrsteilnehmer, insbesonders Lastwagenfahrer ist es nicht einsehbar, daß sie einen Dreiviertelkreis um eine Stadt fahren sollen bei dem bereits derzeit die Straße überlastet ist, wenn das Zielgebiet auf viel kürzerem Weg erreichbar ist. Unter solchen Bedingungen nehmen, wie die Realität zeigt, viele Verkehrsteilnehmer eher Behinderungen auf geringerem Weg in Kauf.

Die Fertigstellung dieses Autobahnrings A 99 ist sowohl aus ökologischen als auch aus ökononischen Gründen sowohl für die Bevölkerung der gesamten LH München und des Münchner Umlandes dringend geboten.

Bei einem nicht fertiggestellten geschlossenen Autobahnring A 99 sind die Beeinträchti­gungen der Gesundheit und die Umweltbelastungen für die betroffene Bevölkerung unverantwortbar.

Dr. Robert Mertel
Anlage: Skizze Autobahnring A 99
FREIE WÄHLER MÜNCHNER BLOCK e.V.

Dieser Antrag wurde von der Versammlung mit großer Mehrheit angenommen.

Antrag (2):

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München wird von der Bürgerversammlung des Stadtbe­zirks 9 aufgefordert, die kostenfreie Nutzung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs/ÖPNV (U- Bahn, S- Bahn, Straßenbahn oder Bus) für die gesamte Bürgerschaft in der LH München und im Münchner Umland (MVV- Bereich) anzustreben und in entsprechende Verhandlungen mit der MVG und der DB AG einzutreten.

Begründung:

Dr. Robert Mertel:
Statt diesen Antrag vorzulesen hat die Versammlungsleiterin (Bürgermeisterin Christine Strobl der LH München) in autoritärer Manier diesen Antrag als nicht bezahlbar abqualifiziert und eine Stellungnahme meinerseits verhindert.

Dieser Antrag wurde daraufhin abgelehnt.